Strategie und Planung

Risikobasierte Instandhaltung

Ein Ansatz, der Instandhaltungsmaßnahmen nach dem Risiko priorisiert, das sich aus Ausfallwahrscheinlichkeit und möglichen Folgen ergibt.

Risikobasierte Instandhaltung verteilt Ressourcen nach dem Risiko eines Ausfalls. Dafür werden meist Ausfallwahrscheinlichkeit und mögliche Folgen bewertet; Anlagen mit hohem Risiko erhalten Vorrang. Im Unterschied zur funktionsbezogenen Analyse einzelner Anlagen bei RCM werden dabei viele Anlagen miteinander verglichen.

Key Facts

  • Das Risiko wird häufig aus Ausfallwahrscheinlichkeit und möglichen Folgen bewertet.
  • Anlagen mit hohem Risiko erhalten knappe Instandhaltungsressourcen zuerst.
  • Eine belastbare Rangfolge braucht verlässliche Daten zu Wahrscheinlichkeit und Folgen.
  • RCM leitet Maßnahmen je Funktion und Ausfallart ab, statt nur Anlagen zu vergleichen.

Warum ist die risikobasierte Instandhaltung für die Instandhaltung wichtig?

Für jede Anlage werden Ausfallwahrscheinlichkeit und mögliche Folgen für Sicherheit, Umwelt, Produktion und Kosten bewertet. Aus dem Risiko ergibt sich eine Rangfolge für den Einsatz der verfügbaren Instandhaltungsressourcen.

Wie wenden Instandhaltungsteams Risikobasierte Instandhaltung an?

RCM untersucht einzelne Funktionen und Ausfallarten, um passende Maßnahmen festzulegen. Die risikobasierte Instandhaltung vergleicht Anlagen miteinander und entscheidet vor allem, wo begrenzte Ressourcen zuerst eingesetzt werden.

Häufige Fragen

Wie werden Instandhaltungsmaßnahmen nach Risiko priorisiert?

Für jede Anlage werden Ausfallwahrscheinlichkeit und mögliche Folgen bewertet. Anlagen mit dem höchsten Risiko erhalten zuerst Instandhaltungsressourcen.

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