Definition
Beim Betrieb bis zum Ausfall wird eine Anlage bewusst ohne vorbeugende oder zustandsorientierte Maßnahmen weiterbetrieben, bis sie ausfällt. Danach wird sie repariert oder ersetzt. Diese Strategie eignet sich vor allem für unkritische Anlagen, wenn die Kosten der Vorbeugung höher sind als die voraussichtlichen Kosten und Risiken eines Ausfalls.
Key Facts
- Betrieb bis zum Ausfall ist eine bewusste Entscheidung und keine Vernachlässigung.
- Die Strategie passt zu unkritischen Anlagen, wenn Vorbeugung teurer als ein Ausfall wäre.
- Ersatzteile und Reparaturkapazität sollten für den erwarteten Ausfall verfügbar sein.
- Anders als reaktive Instandhaltung ist dieser Umgang vorab geplant und begründet.
Warum ist Betrieb bis zum Ausfall für die Instandhaltung wichtig?
Bei wenig kritischen Anlagen kann es wirtschaftlicher sein, einen Ausfall abzuwarten und dann zu reparieren oder auszutauschen. Voraussetzung ist, dass die Folgen vertretbar bleiben.
Wie wenden Instandhaltungsteams Betrieb bis zum Ausfall an?
Betrieb bis zum Ausfall ist eine dokumentierte Entscheidung. Die anschließende Reparatur ist korrektive Instandhaltung, auch wenn sie nach dem Ausfall reaktiv erfolgt.
FAQ
Häufige Fragen
Wann ist Betrieb bis zum Ausfall sinnvoll?
Bei unkritischen Anlagen, wenn ein Ausfall vertretbar ist und Vorbeugung teurer wäre als eine spätere Reparatur oder ein Austausch.
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