Definition
Bei der zustandsorientierten Instandhaltung wird eine Maßnahme dann angestoßen, wenn Inspektionen oder Messwerte eine relevante Verschlechterung zeigen. Anders als Predictive Maintenance muss sie keinen zukünftigen Ausfallzeitpunkt prognostizieren.
Key Facts
- Auslöser können Grenzwerte, Trends oder Inspektionsbefunde sein.
- Wartung erfolgt nach Bedarf statt ausschließlich nach Kalender.
- Geeignete Zustandsindikatoren müssen zum Fehlermechanismus passen.
- Ein Alarm benötigt immer einen definierten Folgeprozess.
Warum ist die zustandsorientierte Instandhaltung für die Instandhaltung wichtig?
Verwendet werden beispielsweise Schwingungen, Temperaturen, Ölzustand, Druck, Geräusche, Leckagen oder visuelle Befunde. Entscheidend ist nicht die Menge der Daten, sondern ihre Aussagekraft für den betrachteten Fehler.
Wie wenden Instandhaltungsteams Zustandsorientierte Instandhaltung an?
Feste Grenzwerte sind einfach, können aber unterschiedliche Betriebszustände übersehen. Trendanalysen zeigen schleichende Veränderungen und helfen, normale Schwankungen von relevanter Verschlechterung zu unterscheiden.
Was ist gute Praxis für Zustandsorientierte Instandhaltung?
Für jeden Alarm sollten Priorität, Verantwortlichkeit, Prüfschritt und mögliche Maßnahme festgelegt sein. Ohne diesen Ablauf erzeugt Zustandsüberwachung lediglich zusätzliche Meldungen.