Definition
Ein Sanftstarter senkt beim Motoranlauf zunächst die angelegte Spannung und erhöht sie dann schrittweise. So begrenzt er den Anlaufstrom und die mechanische Belastung. Im normalen Betrieb liegt die volle Netzspannung an. Anders als ein Frequenzumrichter verändert der Sanftstarter die Netzfrequenz nicht und regelt die Betriebsdrehzahl daher nicht dauerhaft.
Key Facts
- Beim Anlauf erhöht der Sanftstarter die Spannung schrittweise und begrenzt so Strom und mechanische Belastung.
- Die Netzfrequenz bleibt unverändert; die Drehzahl im regulären Betrieb wird nicht geregelt.
- Nach dem Hochlauf wird das Gerät häufig über ein Schütz überbrückt, um Verluste zu verringern.
- Geeignet für Pumpen, Lüfter und Förderanlagen, wenn nur ein sanfter Anlauf benötigt wird.
Wie funktioniert oder zeigt sich Sanftstarter?
Ein Sanftstarter erhöht die Motorspannung beim Anlaufen schrittweise. Dafür steuert er Thyristoren nach einem festgelegten Zeit- oder Stromprofil. Der geringere Anlaufstrom schont Motor, Kupplung, Riemen und angetriebene Maschine. Die Netzfrequenz bleibt währenddessen unverändert.
Was sollten Fachkräfte bei Sanftstarter prüfen?
Ein Sanftstarter beeinflusst nur den Anlauf und schaltet danach häufig auf den direkten Netzbetrieb um. Ein Frequenzumrichter verändert Frequenz und Spannung auch während des Betriebs und kann damit die Drehzahl kontinuierlich regeln.
FAQ
Häufige Fragen
Wie wirkt ein Sanftstarter beim Motoranlauf?
Er erhöht die Motorspannung schrittweise und begrenzt so Anlaufstrom und mechanische Belastung. Nach dem Hochlauf wird häufig auf den direkten Netzbetrieb umgeschaltet.
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