Definition
Bei der 5-Why-Methode wird ausgehend von einem konkreten Problem wiederholt nach dem „Warum“ gefragt. Jede Antwort bildet die Grundlage für die nächste Frage. So lässt sich die Analyse vom sichtbaren Symptom bis zu einer Ursache fortsetzen, an der wirksam angesetzt werden kann. Fünf Fragen sind dabei ein Richtwert, keine feste Vorgabe.
Key Facts
- Jede „Warum“-Frage knüpft an die Antwort auf die vorherige Frage an.
- Fünf Fragen sind nur ein Richtwert. Die Analyse endet erst, wenn eine Ursache gefunden ist, gegen die sich konkret etwas unternehmen lässt.
- Die Methode eignet sich vor allem für Probleme mit einer überschaubaren Ursachenkette. Bei mehreren möglichen Ursachen kann eine Fehlerbaumanalyse sinnvoller sein.
- Jede Antwort auf eine „Warum“-Frage muss durch Fakten belegt sein, denn bloße Annahmen können die Analyse zu einer plausibel klingenden, aber falschen Ursache führen.
Was zeigt 5-Why-Methode über Ausfälle?
Zuerst wird das Problem möglichst genau beschrieben. Auf die Frage nach seiner Ursache folgt eine Antwort, zu der erneut „Warum?“ gefragt wird. Das wird so lange wiederholt, bis das Team eine überprüfbare Ursache erreicht, gegen die es vorgehen kann – etwa einen fehlenden Arbeitsschritt, ein verschlissenes Bauteil oder eine unklare Anweisung.
Wie nutzen Teams 5-Why-Methode in der Fehleranalyse?
Die 5-Why-Methode ist ein einfaches Werkzeug der Ursachenanalyse und folgt einer einzelnen Ursachenkette. Eine Fehlerbaumanalyse untersucht dagegen mehrere mögliche Ursachen und deren Zusammenspiel. Sie eignet sich daher besser für komplexe Ausfälle, bei denen verschiedene Faktoren zusammenwirken können.
FAQ
Häufige Fragen
Wie hilft wiederholtes Nachfragen nach dem „Warum“ bei der Ursachenanalyse?
Jede Antwort führt zur nächsten Frage. So lässt sich ein sichtbares Symptom Schritt für Schritt auf eine überprüfbare Ursache zurückführen, die das Team gezielt beheben kann.
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